SPD: Meerfeld bei Bordsteinabsenkungen berücksichtigen

Moers. Die SPD-Fraktion setzt sich dafür ein, dass der Stadtteil Meerfeld bei der Verwendung der im Haushalt für Bordsteinabsenkungen vorgesehenen Mittel in Zukunft stärker berücksichtigt wird. Der von der SPD-Fraktion in den Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt eingebrachte Antrag geht auf eine Anregung älterer Bürgerinnen und Bürger aus Meerfeld und der Rheinkamper SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus zurück.
Zur Begründung führt der planungspolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion Mark Rosendahl aus: „Nach und nach werden im ganzen Stadtgebiet die Bordsteine abgesenkt. Bei Neubauplanungen oder Sanierungen werden die Bedürfnisse Mobilitätsbehinderter seit vielen Jahren berücksichtigt. Der Stadtteil Meerfeld ist in den Sechziger Jahren als Bergbausiedlung entstanden. Der Altersdurchschnitt ist in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich angestiegen und von vielen alleinstehenden Rentnerinnen und Rentnern geprägt. Die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs kann nicht im Stadtteil sichergestellt werden. Dafür ist der Gang in den Rheinkamper Ring, nach Repelen oder zu einer Bushaltestelle erforderlich. Da viele Anwohner/innen auf einen Rollstuhl oder eine Gehhilfe angewiesen sind, ist hier die Absenkung der Bordsteine in den Kreuzungsbereichen und an den Haltestellen besonders dringend.“ In der kommenden Ausschusssitzung am 1. Juni wird der Ausschuss über den SPD-Antrag beraten.