Moerser Modell der Schulsanierung liegt vor

Moers. Vor dem Hintergrund der umfangreichen in den kommenden Jahren notwendigen Schulsanierungen hat der Rat auf Antrag der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP im Dezember 2005 die Verwaltung beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Wohnungsbau Stadt Moers zu prüfen, ob sich das so genannte Koblenzer Modell zur Schulsanierung auch in Moers in Form eines Schulsanierungsmodells zwischen der Stadt Moers und der Wohnungsbau Stadt Moers GmbH umsetzen lässt. Die Stadt Koblenz praktiziert äußerst erfolgreich ein Schulbausanierungsmodell, das einerseits optimiert die zwingend erforderliche Sanierung und Brandschutzsicherung umsetzt und andererseits die schwierige Finanzsituation der Stadt flexibel berücksichtigt.
Jetzt hat die Stadtverwaltung ein Moerser Modell für die Schulsanierungen vorgelegt. Vorgesehen ist die Gründung einer PROSA Projektgesellschaft Schulsanierung Moers GmbH als Tochter der Wohnungsbau Stadt Moers, die in den kommenden 10 Jahren gegen ein festes Entgelt die meisten Schulen in städtischer Trägerschaft saniert. In den dann folgenden 25 Jahren soll die Projektgesellschaft für die Instandhaltung der dann sanierten Gebäude zuständig sein.
SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP gehen davon aus, dass nach abschließenden Beratungen Anfang kommender Woche am Mittwoch im Rat der Stadt Moers eine Entscheidung im Interesse der Schülerinnen und Schüler getroffen werden kann. Das neue Modell ermöglicht eine geplante Sanierung vieler Schulen und damit gegenüber der bisherigen Vorgehensweise im Bereich der Schulsanierungen deutliche Kostensenkungen und damit auch eine Entlastung des städtischen Haushaltes.