SPD Moers für Verbleib im Regionalverband Ruhrgebiet

SPD Moers für Verbleib im Regionalverband Ruhrgebiet

Oliver Scheytt der Geschäftsführer der Ruhr 2010 GmbH folgte einer Einladung des SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Siggi Ehrmann und informierte über 60 Mitglieder der SPD über die Planungen und Aktivitäten der Kulturhauptstadt Essen.
In seinem lebendigen und spannenden Vortrag machte er deutlich, wie stark die Kulturhauptstadt Essen in das Land NRW austrahlt.
Siggi Ehrmann wies darauf hin, dass Moers eine große Chance hat sich europaweit zu profilieren. Dabei gehe es um Kultur, aber nicht nur. Es gehe auch um einen weiteren Impuls für einen nachhaltigen Strukturwandel.

Ein weiteres Thema des Abends war die Frage um die Zugehörigkeit zum Regionalverband Ruhr (RVR).
Die Mitglieder der Moerser SPD entschieden sich nach einer konstruktiven Diskussion für den Verbleib. Ausschlaggebend für die mit 3 enthaltungen einstimmig gefällte Entscheidung waren überwiegend Aspekte der politischen, wirtschaftlichen sowie kulturellen Zugehörigkeit der Stat Moers zur Region. Der RVR wird als starker Partner gesehen, in dem über 5,4 Millionen Menschen zusammengeschlossen sind. "Moers kann als Brückenkopf zwischen den Partnern im Ruhrgebiet und den Niederlanden von dieser Partnerschaft nur profitieren" zeigt der Pressesprecher des Stadtverbands Ibrahim Yetim die Chancen für Moers auf. Im Frühjahr 2008 will die Moerser SPD nochmals über diese Grundsatzentscheidung beraten, um die dann vorliegenden finanzwirtschaftlichen Daten des Kreis Wesel auch noch zu bewerten.