SPD: Eigenständige Fachhochschule für die wir-4-Region wäre klares Signal der Landesregierung für die Unterstützung des Strukturwandels gewesen

Moers/Kamp-Lintfort/Neukirchen-Vluyn/Rheinberg. „Eine eigenständige Fachhochschule für die wir-4-Region wäre ein klares Signal der CDU-geführten Landesregierung für die Unterstützung des Strukturwandels in unserer Region gewesen. Diese große Chance hat die Landesregierung vergeben.“ Die Fraktionsvorsitzenden der SPD-Fraktionen aus Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg sehen die geplante Fachhochschule Nördlicher Niederrhein mit den Standorten Kleve und Kamp-Lintfort nicht als das wünschenswerte Ergebnis. „Wir werden aber die Entwicklungsmöglichkeiten, die sich aus der Düsseldorfer Entscheidung ergeben, konsequent nutzen,“ zeigen sich Heinz-Günter Schmitz (Kamp-Lintfort), Karl-Heinz Reimann (Moers), Günter Zeller (Neukirchen-Vluyn) und Thomas Ohl (Rheinberg) einig.
Kein Verständnis hat der Moerser SPD-Fraktionschef Karl-Heinz Reimann, dafür, dass die Moerser CDU die Entscheidung der Landesregierung jetzt für Angriffe auf den Moerser Bürgermeister nutzt: “Es wäre hilfreich gewesen, wenn die Moerser CDU den gemeinsamen Ratsbeschluss für die Fachhochschulgründung in der wir-4-Region, die sie auch in den wir-4-Gremien mitgetragen hat, gegenüber der CDU-Landesregierung engagiert vertreten hätte. Ob den einzelnen Städten der wir-4-Region überhaupt die Möglichkeit der Ansiedlung eines Fachhochschul-Institutes gegeben wird, ist derzeit noch völlig offen, da wir bisher leider noch auf Pressedarstellungen angewiesen sind, die solche Detailfragen nicht abschließend beantworten.“ Dass der CDU-geführten Landesregierung in der Fachhochschulentscheidung politische Vetternwirtschaft wichtiger ist, als das Setzen der strukturpolitisch richtigen Signale, bedauern die vier SPD-Fraktionsvorsitzenden. Vor dem Hintergrund der nun in Düsseldorf gefallenen Entscheidung gelte es nun aber, die Hochschule so zu entwickeln, dass sie eine Funktion als bedeutender Wirtschaftsmotor übernehmen kann.
, Moers/Kamp-Lintfort/Neukirchen-Vluyn/Rheinberg. „Eine eigenständige Fachhochschule für die wir-4-Region wäre ein klares Signal der CDU-geführten Landesregierung für die Unterstützung des Strukturwandels in unserer Region gewesen. Diese große Chance hat die Landesregierung vergeben.“ Die Fraktionsvorsitzenden der SPD-Fraktionen aus Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg sehen die geplante Fachhochschule Nördlicher Niederrhein mit den Standorten Kleve und Kamp-Lintfort nicht als das wünschenswerte Ergebnis. „Wir werden aber die Entwicklungsmöglichkeiten, die sich aus der Düsseldorfer Entscheidung ergeben, konsequent nutzen,“ zeigen sich Heinz-Günter Schmitz (Kamp-Lintfort), Karl-Heinz Reimann (Moers), Günter Zeller (Neukirchen-Vluyn) und Thomas Ohl (Rheinberg) einig.<br>Kein Verständnis hat der Moerser SPD-Fraktionschef Karl-Heinz Reimann, dafür, dass die Moerser CDU die Entscheidung der Landesregierung jetzt für Angriffe auf den Moerser Bürgermeister nutzt: “Es wäre hilfreich gewesen, wenn die Moerser CDU den gemeinsamen Ratsbeschluss für die Fachhochschulgründung in der wir-4-Region, die sie auch in den wir-4-Gremien mitgetragen hat, gegenüber der CDU-Landesregierung engagiert vertreten hätte. Ob den einzelnen Städten der wir-4-Region überhaupt die Möglichkeit der Ansiedlung eines Fachhochschul-Institutes gegeben wird, ist derzeit noch völlig offen, da wir bisher leider noch auf Pressedarstellungen angewiesen sind, die solche Detailfragen nicht abschließend beantworten.“ Dass der CDU-geführten Landesregierung in der Fachhochschulentscheidung politische Vetternwirtschaft wichtiger ist, als das Setzen der strukturpolitisch richtigen Signale, bedauern die vier SPD-Fraktionsvorsitzenden. Vor dem Hintergrund der nun in Düsseldorf gefallenen Entscheidung gelte es nun aber, die Hochschule so zu entwickeln, dass sie eine Funktion als bedeutender Wirtschaftsmotor übernehmen kann.<br>