Wunsch nach Frieden im Nahen Osten

Israelische Schülerinnen und Schüler im Landtag

Von Ibrahim Yetim wollten die jungen Israelis wissen, ob er selber als Mensch mit Migrationshintergrund besondere Schwierigkeiten im Alltag und im politischen Leben habe. „Natürlich gibt es mitunter Vorurteile. Aber erstens bin ich ja deutscher Staatsbürger – und zweitens treffe ich überwiegend auf aufgeschlossene und freundliche Menschen. Aber auch in Deutschland ist Rassismus ein gesellschaftliches Problem“ erläutert der Abgeordnete. Auch das Verhältnis zwischen christlichen Deutschen und jüdischen Mitbürgern 66 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte sich zu einem spannenden Gesprächsthema.

Ganz besonders berührte alle Anwesenden aber die politische Situation im Nahen Osten.

„Ohne Partei für eine Seite ergreifen zu wollen: Ich wünsche mir, dass Frieden im Nahen Osten einkehrt und Israelis und Palästinenser endlich eine gemeinsame Lösung erzielen“ so Ibrahim Yetim.

Dem stimmte die Gruppe zu und erwähnte, dass ihre Heimatstadt Ramla zu den Orten in Israel gehört, in denen Araber und Israelis gemeinsam friedlich zusammenlebten.

„In ein paar Monaten beginnt mein dreijähriger Militärdienst. Ich würde mir sehr wünschen, wenn ich den nicht in einem Krieg ableisten muss“ so ein israelischer Abiturient anschließend.