Beratungsverfahren „Folgenutzung altes Rathausgelände“

Axel Sandhofen
Axel Sandhofen

Die SPD-Fraktion weist die von der CDU erhobenen Forderungen zum Beratungsverfahren für die Folgenutzung des alten Rathausgeländes zurück. Noch sind die von den Anbietern vorgelegten Nutzungskonzepte nicht im Detail bekannt, da sät die CDU Misstrauen und schadet dem Arbeitsklima, bewertet SPD-Ratsmitglied Axel Sandhofen den CDU-Vorstoß.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt (ASPU) hat am 6.9.2012 ausdrücklich neben der Aufforderung an Investoren, Konzepte für das Gelände des ehemaligen Rathauses vorzulegen, auch die Weiterentwicklung der kulturellen Nutzungskonzepte für die historischen Gebäude gefordert: „Parallel zur Konkretisierung des optionalen Investorenwettbewerbsverfahren Weißes Haus/Landratsamt sollen die bereits vorliegenden und ggf. noch zu modifizierenden Nutzungsvarianten für das Weiße Haus (Theaternutzung) und das Landratsamt (städtische/museale Nutzung) in die abschließende Entscheidungsfindung miteinbezogen werden.“

Außerdem haben in der ersten Phase auch private Investoren für das Weiße Haus und das Landratsamt geboten. Der Bereich rund um das Schloss, den Kastellplatz und den Schlosspark muss sich in die kulturelle Nutzung und das Stadtbild einfügen, ist sich Mark Rosendahl für die SPD-Fraktion der schwierigen Aufgabe bewusst. Daher ist es aus Sicht der SPD-Fraktion sehr sinnvoll, die Kompetenz von Frau Finkele als Leiterin des Grafschafter Museums im Schloss und Herrn Greb als Intendanten des Schlosstheaters in die Beratungen der Empfehlungskommission einzubeziehen.

Der CDU ist es unbenommen, die Personen für ihre Fraktion zu benennen, die sie für geeignet halten.

Die SPD, so Mark Rosendahl, werde dem Verwaltungsvorschlag für die Empfehlungskommission folgen.