Zum Fastenbrechen in der DitibMoschee Moers- Repelen

Am Freitag hatte die Repelener Moschee-Gemeinde zum Iftar eingeladen. Es war ein Wiedersehen altbekannter Freunde. Und es war ein sehr gutes Beispiel dafür, wie das Zusammenleben und der interreligiöse Dialog in Repelen lebt. Für die rk Kirche war Pfarrer Heinrich Bösing, die ev. Kirchengemeinde Pfarrer Uwe-Jens Bratkus-Fünderich anwesend. Besonderer Anlass war, den Iman Temiz, der 5 Jahre in Repelen gewirkt hat, zu verabschieden. Und dieser Abschied bot Anlass, Bilanz zu ziehen. Eine Bilanz, die belegt, dass es im Alltag kein Nebeneinander sondern ein Miteinander gibt. So waren auch Lehrer/innen, Erzieher/innen, MItarbeiter der Ogata und des Jugendzentrums Dorfschule anwesend. Mit dabei seit vielen Jahren, Landrat Ansgar Müller mit seiner Ehefrau Regina, Mark Rosendahl (SPD-Fraktionsvorsitzender) sowie die SPD Ratsmitglieder Ursula Elsenbruch und Atilla Cikoglu. Siegmund Ehrmann, in der Moschee kein Unbekannter, überreichte dem scheidenden Iman einen Bildband als Andenken an die Stadt Moers und der Moscheegemeinde ein gerahmtes Bild des Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Vor dem Fastenbrechen führte Herr Ersin durch die Moschee und erläuterte Symbole und religiöse Deutungen des Islam. Nachdem dieser Abend auch schon wieder etwas zurückliegt, macht er doch deutlich, wie vielfältig und damit reicher unsere Gesellschaft auch durch das muslimische Leben geworden ist.