Kostenüberschreitungen sind ärgerlich! – Punktlandungen bei der Finanzierung großer Bauvorhaben zu versprechen ist mutig…

Carmen Weist
Carmen Weist

…aber richtig, um zu unterstreichen, wie intensiv alle Beteiligten über Monate tagtäglich darum gerungen haben, das nun wirklich komplexe Bauvorhaben Festivalhalle unter enormen Zeitdruck und im Kostenrahmen fertigzustellen.

Wer sich mit Fairness die Geschichte dieser ollen Tennishalle aus den 60er Jahren anschaut, auf der die Stadt damals sitzen geblieben ist, der muss doch Bauklötze staunen, dass daraus in kürzester Zeit eine moderne, zeitgemäße Festivalhalle wurde. Wer sich einmal mit Neubau im Altbau beschäftigt hat, weiß dass dabei Überraschungen immer unvorhersehbar sind. Es ist eben nicht so simpel, wie einen Schuhkarton aus Fertigbauteilen auf die grüne Wiese zu setzen. Da gibt es tastsächlich keine Überraschungen, außer das die Kühe nicht mehr das sind.

Wenn dann in der Abschlussphase, im Rahmen der Abnahmen, zusätzliche Auflagen zusätzliche Kosten verursachen, ist das vorher nicht kalkulierbar. Jeder Architekt in Deutschland, der einigermaßen bei Trost ist und über entsprechende Erfahrung verfügt, wird bestätigen, dass Kostensteigerungen bis zu 15 % bei einem komplexen Bauvorhaben wie unserer Festivalhalle nicht ungewöhnlich, sondern Beispiel guten Wirtschaftens sind.

Deswegen von Schlendrian zu reden, davon, dass die Verantwortlichen nicht mit Zahlen umgehen können, den Finanzen nicht gewachsen seien, das grenzt wirklich an Verleumdung und ist schlichtweg bösartig.

Festzuhalten bleibt die Aussage von Ulrich Greb und Carmen Weist: „Der städtische Haushalt wird nicht belastet und es gibt einen belastbaren Wirtschaftsplan, wie die Mehrkosten „eingefangen“ werden können, ohne Schlosstheater und Festival zu gefährden.“

Mark Rosendahl: „Durch den Bau der Festivalhalle sparen wir beim „moersfestival“ jedes Jahr 224.000 € ein. Die Halle bietet das Potential, durch Vermietungen zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Dafür wird derzeit an einem Betreiberkonzept gearbeitet.“

Da wünschen wir als SPD-Fraktion doch erst einmal ein herzliches „Glück-Auf“und viel Erfolg!