Glyphosat – „Jeder der einen Garten hat, oder mit offenen Augen durch die Natur geht, konnte den Rückzug der Singvögel, der Bienenschwärme in den letzte Jahren beobachten,“

Die schädlichen Nebenwirkungen von „Glyphosat“ für Mensch und Tier, für das Grundwasser, wurden wissenschaftlich dokumentiert, zusätzlich stufen renommierte Forschungsinstitute Glyphosat als krebsgefährdend ein. Glyphosat wird als eine Ursache für das Bienensterben, für den massiven Rückgang an Insekten und in deren Folge am Rückgang der Artenvielfalt und Populationen in der Vogelwelt identifiziert, mit insgesamt unübersehbaren und irreversiblen Folgen für den Kreislauf der Natur. „Jeder der einen Garten hat, oder mit offenen Augen durch die Natur geht, konnte den Rückzug der Singvögel, der Bienenschwärme in den letzte Jahren beobachten,“ sagt Hartmut Hohmann , Ratsmitglied der SPD und Vorsitzender des ASPU (Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Umwelt), der im Frühjahr hier in Moers eine Fachtagung zu diesem Thema mit Umweltministerin Barbara Hendricks organisieren wird.

Landwirtschaftsminister Christian Schmidt, CSU, betätigt sich als ferngesteuerter Lobbyist der Agrarindustrie, offensichtlich in Absprache mit seinem Parteichef und Ministerpräsidenten in Bayern, Horst Seehofer. Gegen alle Absprachen in der Großen Koalition in Berlin, gegen den ausdrücklichen Willen der zuständigen Umweltministerin Barbara Hendricks, SPD,  winkt Schmidt in Brüssel die Freigabe  des „Pflanzenschutzmittels“ Glyphosat für mindestens weitere fünf Jahre durch. „So ist er, der Schmidt“ sagt er selbst zu diesem ungeheuerlichen Vorgang. Die schädlichen Nebenwirkungen von „Glyphosat“ für Mensch und Tier, für das Grundwasser, wurden wissenschaftlich dokumentiert, zusätzlich stufen renommierte Forschungsinstitute Glyphosat als krebsgefährdend ein. Glyphosat wird als eine Ursache für das Bienensterben,  für den massiven Rückgang an Insekten und in deren Folge am Rückgang der Artenvielfalt und Populationen in der Vogelwelt identifiziert, mit insgesamt unübersehbaren und irreversiblen Folgen für den Kreislauf der Natur. „Jeder der einen Garten hat, oder mit offenen Augen durch die Natur geht, konnte den Rückzug der Singvögel, der Bienenschwärme in den letzte Jahren beobachten,“ sagt Hartmut Hohmann , Ratsmitglied der SPD und Vorsitzender des ASPU (Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Umwelt), der im Frühjahr hier in Moers eine Fachtagung zu diesem Thema mit Umweltministerin Barbara Hendricks organisieren wird. „Seit Schmidts Alleingang rumort es mächtig an der Basis“ sagt Harald Hüskes vom SPD Stadtverband „Wir wollen jetzt Initiativen auf den Weg bringen, die dort, wo wir bestimmenden Einfluss haben, den Einsatz dieses Giftes verhindert. Der Fisch beginnt bekanntlich am Kopf an zu stinken und nicht am A…, wie ein langläufiges Sprichwort sagt. In vielen Gespräche  zeigt sich , dass sich jetzt eine Graswurzelbewegung von unten  auf den Weg macht, die überall Initiativen, Anträge auf den Weg bringt, um den Einsatz dieser Gifte in der industrialisierten Landwirtschaft  auf kommunaler Ebene, in der Regionen zu verhindern. Wir werden dieses bürgerschaftliche Engagement über die Parteigrenzen hinweg unterstützen. Ich glaube mit dieser Reaktion von unten hat Christian Schmidt unter seinem weißblauen Himmel in Bayern nicht gerechnet. Wenn die so weiter machen, wird es die idyllische Landschaft in Bayern eh nur noch auf Postkarten geben“