Ibrahim Yetim, MdL will Zukunftslösung statt Brache

Der Umzug des Finanzamtes von Moers nach Kamp-Lintfort steht unmittelbar bevor. Anfang des Jahres wurde die Moerser Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung von dem kurzfristigen Umzug überrascht. Der Verlust für das Stadtzentrum ist groß. Zurückgelassen wird in Moers ein Bürogebäude, das aufgrund seiner Größe und Lage neben dem Rathaus zu einem Schandfleck zu werden droht. Das Grundstück sowie das Gebäude gehören dem Land Nordrhein-Westfalen. Ibrahim Yetim, Landtagsabgeordneter für Moers und Neukirchen, hat sich daher nun an die Landesregierung gewendet und fragt, welche Pläne das Land für das Gebäude und das Grundstück hat. In seiner Anfrage erkundigt er sich zudem, zu welchen finanziellen Konditionen das Land, der Stadt Moers das Grundstück abtreten würde.

Aus Sicht des SPD-Politikers ist eine Zukunftslösung notwendig: „Bislang sind mir leider keine Überlegungen und Initiativen des Landes zur zukünftigen Nutzung bekannt. Ich hoffe, dass die Landesregierung nach dem überraschenden Umzug die Stadt Moers nun unterstützt. Es ist an der Zeit, dass Ideen für das Grundstück entwickelt werden. In so guter Lage wäre eine Mischung aus bezahlbarem Wohnen für Studenten und Auszubildende, Dienstleistungsgewerbe, Kultur- und Kreativwirtschaft sowie Angebote für Start-Ups denkbar.“