Es summt und brummt auf der Streuobstwiese der SPD in Rheinkamp

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Von April bis Juni bietet die Imkerin auf der Streuobstwiese, Martina Röttger, Schulklassen, Kindergärten eine Einführung in das Leben der Bienen an. Seit 2015 bevölkert die Imkerin die Streuobstwiese mit ihren Bienen. Gemeinsam mit dem SPD Ortsverein Rheinkamp wurde die Streuobstwiese dafür nach und nach bienengerecht bepflanzt. Vom Frühjahr an, über den Sommer hinweg, von der Mirabellen-, über die Kirsch-, Apfel-, bis Holunderblüte finden die Bienenvölker von Martina Röttger hier reiche Nahrung. Gestern ließen sich Familie Kriel, begleitet von Anja Reutlinger und Ursula Elsenbruch vom SPD Ortsverein Rheinkamp, von der Imkerin in das Leben der Bienen einführen. Martina Röttger zeigte den Kindern wozu der Rauch dient, welche Rauchkräuter der Imker einsetzt und dass der Imker sich damit einen ganz natürlichen Reflex der Biene zunutze macht. Rauch vermittelt den Bienen Gefahr, sie fliegen in ihre Waben und tanken dort mit dem Nektar Kraft, um sich auf eine mögliche Flucht vorzubereiten. Genug Zeit für die Imkerin, den Bienenstock zu öffnen, einzelne Wabenfenster heraus zu nehmen, um Groß und Klein vorzuführen wie emsig und unermüdlich die Bienen beschäftigt sind. Gut zu erkennen waren die bereits mit Honig gefüllten Waben: „Man sieht jetzt schon, es wird einen guten Frühlingshonig 2019 geben!“ 2018 war ein Honigjahr, da hat die Imkerin allein im Frühjahr bereits 60, statt der normalen 40 kg Honig herstellen können. Langeweile kam bei den Kindern bei einer so spannend gestalteten Einführung nicht auf, im Gegenteil, viel zu schnell war das „Abenteuer“ vorbei. Kindergärten, Schulklassen können über : bienenaufderstreuobstwiese@nullt-online.de, zur Imkerin Kontakt aufnehmen und mit ihr einen Termin für ein Führung vereinbaren und  über diese Emailadresse kann man ab Juli auch den ersten Frühlingshonig 2019 von der Streuobstwiese bekommen. Einen Wunsch hat Martina Röttger für die Streuobstwiese noch, einen Bienenbaum pflanzen, eine samthaarige Stinkesche (Tetradium daniellii), auch Honigesche, Wohlduftraute oder Tausendblütenstrauch genannt, so wie sie, weit weg von den Bienen, am königlichen Hof in Moers stehen. Dieser Baum blüht bis weit in den Herbst hinein und würde denn Bienen auf der Streuobstwiese auch dann noch reichlich Nahrung bieten. Im Übrigen, jeder bienengerecht gestaltete Vorgarten ist ein Beitrag zum Natur und Artenschutz und sicher ein schönerer Anblick als die „Vorgärten des Grauens“, die zurzeit so in Mode sind.