Moerser Sozialdemokraten unterstützen nachdrücklich die Einrichtung einer betrieblich unterstützten Kindertagesstätte am Krankenhaus Bethanien

Sibel Soylu-Kara, SPD Ratsfrau, Atilla Cikoglu, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Moers, Dr. Bernd Riekemann und Benjamin Walch von der AWO bei der Besichtigung der betrieblich unterstützten Kita DB Cargo

Atilla Cikoglu, Fraktionsvorsitzender der Moerser SPD Ratsfraktion:Bereits Frühjahr 2018 haben wir die Geschäftsführer der Krankenhäuser, die Geschäftsführerin „Die Pflege“, unsere Fachleute aus der Verwaltung zusammen geholt um gemeinsam über die Einrichtung eines betrieblich unterstützten Kindergartens in Moers zu sprechen. Dazu wurde uns damals in einem Fachvortrag des Betreibers einer betrieblich unterstützten Kita eine solche Einrichtung detailliert vorgestellt.“ Harald Hüskes, Vorsitzender SPD Stadtverband: „Wir haben damals das Interesse der Krankenhäuser,die Not vieler im Bereich Pflege Beschäftigter, meist Frauen und oft auch alleinerziehend, aufgegriffen, um hier in Moers in einer Kita beweglichereÖffnungszeiten anzubieten, die gerade den Beschäftigten in diesem Bereich eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht, gerade auch in einem Bereich,bei den Krankenhäusern, wo das Personal kurzfristig reagieren muss und von jetzt auf gleich die Notwendigkeit besteht, dass das eigene Kind mal eben länger bleiben oder früher in die Kita gebracht werden muss!“. Der erste Anlauf zur Einrichtung einer betrieblich unterstützten Kita am Eurotec konnte auf Grund der Lage nicht realisiert werden. Die Moerser Sozialdemokraten freuen sich, dass nun eine betrieblich unterstützte Kita am Krankenhaus Bethanien entsteht. Atilla Cikoglu: “Die Einrichtung eines Betriebskindergartens haben wir 2016 abgelehnt, wir wollten damals und wollen auch jetzt keine in sich geschlossene Einrichtung, die nur den Beschäftigten eines Unternehmens zur Verfügung steht, wir wollen eine betrieblich unterstütze Kita, die mit dem KiBiz (Kinderbildungsgesetz) vereinbar ist und auch allen Bürgerinnen und Bürgern in Moers offensteht.“