Fraktionsmitglieder und MdL zu Besuch auf der LAGA in Kamp-Lintfort.

Brigitte Jansen, Vorstand der Wirtschaftsförderung für Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg AöR, hatte den Landtagsabgeordneten und Mitglieder der SPD Ratsfraktion aus Moers zu einem Besuch am „wir4 Stand“ auf der Landesgartenschau eingeladen. Sichtlich stolz zeigte Brigitte Jansen den „wir 4“ Pavillon, der sich mit vielen Ideen, mit der Unterstützung regionaler Unternehmen, bunt und einladend präsentiert. Hingucker sicher das gestrickte, in vielen Farben leuchtende Tipi der „Dorfmasche Neukirchen“. Brigitte Jansen hatte für den einstündigen Besuch ein spannendes Programm zusammengestellt.

Den Anfang machte Siegfried Schulze, Projektkoordinator des Unternehmens „mcc mobile communication cluster“ der ein Klimacontrolling für einen Bienenkorb bildlich und mit allen Sinnen erfahrbar vorstellte. Mit einer ganz einfachen Sensorik, einer Spürnase, wird das Klima im Bienenkorb in all seinen Facetten, Temperatur, Luftqualität etc. erfasst. Bienen brauchen zum Überleben eine konstante Raumtemperatur von 30 Grad über das ganze Jahr hinweg. Die ausgetüftelte digitale Technik benachrichtigt über ein Monitoring den Imker sofort, wenn Gefahr im Anzug ist. Plastisch schilderte der Projektkoordinator die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser Technik. Von Feinstaub-, Abgasmessungen im Straßenverkehr bis hin zur Überwachung der Luftqualität in Klassenzimmern.

Martin Tischer vom „teamtischer“ den Ausstattungs- und Einrichtungsspezialisten aus dem Gewerbepark Genend hatte den Innenausbau des Pavillons ermöglicht und erzählt, welchen großen Wert er, bei aller digitalen Technik bei der Holzbearbeitung, beim Einbau von Ladeneinrichtungen, darauf legt, dass seine Auszubildenden das Handwerk von der Pike auf lernen und wie er sagt: „Leim an den Fingern haben“. Mit dabei auch Becker Schmitz einer der profiliertesten Künstler der Region mit vielen Ausstellungen und Auszeichnungen, den die Geschichte dieser Region nicht loslässt und der mit einer spannenden Installation erlebbar macht, dass sich unter dem LAGA Gelände bis in 900 m Tiefe ein weitverzweigtes Tunnelwerk erstreckt aus dem über Jahrzehnte Kohle über den Förderturm der Zeche Friedrich Heinrich ans Tageslicht gebracht wurde: „Ich will, das auch künftige Generation nicht ratlos vor diesem Turm stehen, sondern seine und damit auch ihre eigene, die Geschichte der Menschen dieser Region nicht vergessen.“