Unterwegs im närrischen Treiben waren in diesen Tagen der Fraktionsvorsitzende der Moerser SPD, Atilla Çikoğlu, der zweite stellvertretende Bürgermeister der Stadt Moers, Andreas Albrecht, und das Ratsmitglied Ibo Yetim.
In Düsseldorf beim Närrischen Landtag kamen Karneval und Politik auf besondere Weise zusammen – und es wurde deutlich, dass der Karneval weit mehr ist als Feiern und Lebensfreude: Er steht für Ehrenamt, gesellschaftliches Engagement und den Zusammenhalt über Stadt- und Parteigrenzen hinweg.
Besonders erfreulich war, dass es gelang, das Moerser Prinzenpaar Bastian I. und Steffen I. als Gäste zu begrüssen – und den SPD-Kandidaten für das Amt des NRW-Minsterpräsidenten, Jochen Ott, zu begegnen.
Im Kulturzentrum Rheinkamp fand ein rundum gelungener Empfang für die Kindertollitäten 2026 aus ganz Nordrhein-Westfalen statt. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Nachwuchsarbeit, Ehrenamt und gelebtes Brauchtum nicht nur für Moers, sondern für das gesamte Land Nordrhein-Westfalen sind.
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Der Empfang machte deutlich, welche Bedeutung der Karneval für Kinder und Jugendliche hat: Gemeinschaft erleben, Verantwortung übernehmen und Traditionen weitertragen. Moers präsentierte sich dabei als eine offene, engagierte und karnevalsbegeisterte Stadt.
Haushalt, Wirtschaft, Stadtentwicklung – es gibt viele Themen, die der Moerser Stadtgesellschaft aktuell unter den Nägeln brennen.
Direkt darüber mit der Politik diskutieren, sich Luft machen, Ideen beisteuern und seine Gedanken loswerden – das können Interessierte am kommenden Freitag im SPD-Parteibüro am Ostring 3 zwischen 11 und 12 Uhr 30.
Denn dann stellt sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Atilla Cikoglu der Diskussion mit den Bürgern, nimmt gerne Fragen und Anregungen aus der Bevölkerung entgegen und freut sich auf respektvolle, sachliche und konstruktive Gespräche.
Zahlreiche Personen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft- darunter natürlich auch viele SPD-Politiker und Mitglieder der Moerser SPD-Fraktion- versammelten sich zum offiziellen Jahresauftakt im Foyer des Berufsbildungscampus Moers.
Ihre erste Neujahrsansprache stellte Bürgermeisterin Julia Zupancic unter das Motto „Miteinander.Moers“. Sie unterstrich die Bedeutung der Bildung und die Wichtigkeit des Gesprächs, der besseren Nahbarkeit und des lösungsorientierten Dialogs in Gesellschaft und Politik – gerade auch in Zeiten kommender unangenehmer Entscheidungen und dem Vorhandensein extremistischer Ränder.
Sie identifizierte das Finanzamt und den Mühlenparkplatz als ein zentrales Gestaltungsprojekt, warb für Räume für die Moerser Tafel und Hilfe für die Tiertafel, sprach von der gemeinsamen Sichtbarmachung von Moers zur IGA 2027 und lobte die geplante Verbindung von Stadt und Kultur beim 55. Moers Festival.
Klar benannt wurde auch: Land und Bund sind gefordert, die Kommunen zu unterstützen und ihren selbst formulierten Aufgaben auch finanziell nachzukommen.
Im Anschluss nutzten die Anwesenden die Gelegenheit zum ausführlichen Austausch. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Atilla Cikoglu machte deutlich, dass man die in der Rede geäußerten Vorschläge und Projekte konstruktiv begleiten werde. Es gelte, „die Worte mit Leben zu erfüllen:“
Beim Ehemaligentreffen der Moerser SPD-Fraktion gab es für viele ehemalige aktive SPD- Lokalpolitiker ein Wiedersehen mit alten Weggefährten – und eine konstruktive Debatte zu aktuellen Themen mit Mitgliedern der heutigen SPD-Fraktion.
In seiner kurzen Begrüßung beleuchtete der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Harald Hüskes die komplexe politische und wirtschaftliche Situation der Stadt, die Veränderungen innerhalb der Fraktion und die politische Verantwortung für Moers, die man in der CDU/SPD-Kooperation zukünftig wahrnehmen möchte.
Anschließend wurde bei Kaffee und Kuchen über Persönliches und Politisches gesprochen und auch sehr engagiert diskutiert. Am Ende stand eine zweieinhalbstündige, schöne Begegnung für alle Beteiligten.
Die Fraktionen von SPD und CDU haben sich nach mehreren Wochen intensiver Verhandlungen auf eine Zusammenarbeit für die neue Wahlperiode verständigt. Gemeinsam unterzeichneten Atilla Cikoglu, Hanna Gewinner und Hans-Gerd Rötters für die SPD sowie Michael Gawlik und Petra Kiehn für die CDU die entsprechende Vereinbarung.
Als die beiden stärksten Fraktionen haben CDU und SPD früh Verantwortung übernommen – mit dem Ziel, Moers handlungsfähig zu halten und verlässliche Mehrheiten zu schaffen. Die Vereinbarung benennt gemeinsame Schwerpunkte und konkrete Arbeitsziele für die kommenden fünf Jahre. Inhaltlich setzen dabei CDU und SPD klare Akzente.
Hanna Gewinner, Parteivorsitzende der Moerser SPD, erklärte dazu: „Familien, Kinder und Jugendliche stehen ebenso im Fokus wie Sicherheit und Sauberkeit, Wohnen, Wirtschaft und Digitalisierung. Unser Ziel ist es, Moers zukunftsfest aufzustellen und spürbare Verbesserungen für die Menschen in der Stadt zu erreichen.“
Dass eine Partnerschaft Zeit und Vertrauen braucht, gehört nach Ansicht des SPD-Parteivorsitzenden Hans-Gerhard Rötters zu dem Prozess einer Zusammenarbeit dazu: „Es gab Punkte, bei denen wir genauer hinschauen mussten. Aber auf beiden Seiten war die Bereitschaft da, zuzuhören und aufeinander zuzugehen.“ Der Wille der Partei- und Fraktionsspitzen sei dabei entscheidend gewesen: „Das ist ein wichtiges Signal auch an die Wählerinnen und Wähler.“
Der SPD-Fraktionsvorsitzender Atilla Cikoglu blickt positiv auf den Prozess zurück: „Die Gespräche waren durchweg sachlich, wohlwollend und auf Augenhöhe. Uns war klar: Keiner kann allein Verantwortung übernehmen. Genau dieses Bewusstsein hat den Prozess hin zu dieser Partnerschaftsvereinbarung getragen.“
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Gawlik betont: „Mich erfüllt dieses Papier mit Stolz. Es ist ein gutes Papier. Die Gespräche waren von Beginn an harmonisch, wertschätzend und professionell. Trotz der langen Wettbewerbsgeschichte zwischen CDU und SPD ist es uns gelungen, die Grundlage für eine zielorientierte Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu schaffen.“
Ein gemeinsames Kernanliegen ist die Veränderung der schwierigen finanziellen Lage der Kommunen. CDU und SPD wollen sich gemeinsam gegenüber Land und Bund für eine bessere und verlässlichere Finanzierung der Städte einsetzen. Denn nur mit ausreichenden Mitteln bleibt kommunale Politik gestaltbar.
Mit der Partnerschaft senden CDU und SPD ein klares Signal: Im Mittelpunkt steht das Wohl der Stadt Moers. Ziel ist es, in den kommenden fünf Jahren Verantwortung zu übernehmen, handlungsfähig zu bleiben und gemeinsam Lösungen für die Zukunft der Stadt zu entwickeln.
Die Kooperationspartner bei der Unterschrift. Bild: SPD-FraktionEntspannte Gesichter nach der Unterzeichnung. Bild: SPD-Fraktion
Stopp Gewalt gegen Frauen“ – mit der Installation „Leere Schuhe“ hat die Gleichstellungsstelle Moers gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Schulen, Verwaltung, sozialen Einrichtungen und dem SI-Club Moers-Niederrhein auf den internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt an Frauen und Mädchen hingewiesen. Das umfassende Aktionsprogramm der Gleichstellungsstelle zum Thema läuft bis zum 10. Dezember.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Atilla Cikoglu und die sachkundige Bürgerin Gisela Wensing-Linden dokumentierten durch ihre Anwesenheit im Foyer des Berufsbildungscampus Moers ihre Solidarität mit der Schuhaktion und für das weltweit so wichtige Anliegen.
Seit 1991 weisen die Vereinten Nationen mit dem internationalen Tag auf das weltweite Schicksal von Frauen und Mädchen in Bezug auf Gewalt hin.
Allein in Deutschland wurden im Jahr 2024 308 Frauen Opfer von (versuchtem) Mord oder Totschlag. In weniger als alle vier Minuten erlebten Frauen partnerschaftliche Gewalt. Und weltweit wird alle zehn Minuten eine Frau von ihrem Partner oder einem Familienangehörigen getötet.