»AfD-Verbotsverfahren aus NRW auf den Weg bringen«

NRWSPD-Spitzenkandidat Jochen Ott hat im Kölner Stadt-Anzeiger (Ausgabe vom 26.09.2026) einen Vorstoß für ein AfD-Verbotsverfahren im nordrhein-westfälischen Landtag angekündigt. Ziel ist es, dass sich Nordrhein-Westfalen im Bundesrat für die Einleitung eines entsprechenden Verfahrens einsetzt. Ott wirbt dafür, den Antrag gemeinsam mit CDU und Grünen als überparteiliche »Allianz der Mitte« einzubringen.
50 Jahre Comedy Arts – ein Grund zum Feiern

50 Jahre Comedy Arts – ein Grund zum Feiern

Die Moerser SPD-Fraktion, der Landtagskandidat Paul Stucki und der Bundestagsabgeordnete Jan Dieren drückten mit ihrer Anwesenheit beim Jubiläums-Empfang im Martinstift der CAF-Geschäftsführerin Wenke Seidel und ihrem Team die Wertschätzung für die Arbeit der vergangenen Jahre aus.

Beim Empfang würdigten Stadt, Politik, Sponsoren und Weggefährten der letzten fünf Jahrzehnte ein Kulturereignis, dass als Folk&Fool unter Werner Schrick, dann später als Comedy Arts Festival immer für das Unerwartete, Fantasieanregende, Kritisch-Politische, für Internationalität und das künstlerische Wagnis stand und steht.

Unter anderen berichtete Uwe Lyko alias Herbert Knebel von seiner ganz persönlichen Verbindung seit der Jugend zu dem Festival, die Barbaren Barbies boten einen Ausschnitt aus ihrem Repertoire.

Am zweiten Festivalabend überzeugten dann die Barbies, das Duo Diagonal, Sarah Hakenberg, Thorsten Sträter, Felice & Cortes, Ulan & Bator und Yllana das Publikum in der ENNI-Festivalhalle. Eine medizinische Notfallsituation unterbrach das Programm von Torsten Sträter, der wie das Orga-Team und das Publikum besonnen reagierte.

Sofortprogramm nach PISA: Vorschläge von Jochen Ott

Die Ergebnisse der jüngsten PISA-Studie sind erneut schockierend. Die Leistungen der 15-Jährigen sind demnach auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung gefallen. Etwa jeder Dritte erreicht in Mathematik und Lesen […]
SPD Moers trauert um Hans-Helmut Eickschen

SPD Moers trauert um Hans-Helmut Eickschen

Die Moerser SPD trauert um Hans-Helmut Eickschen. Der frühere Moerser SPD-Stadtverbandsvorsitzende und Mitbegründer der Christlich-Jüdischen Gesellschaft ist am 13. August im Alter von 92 Jahren gestorben.

Der gelernte Elektrotechniker und langjährige Kraftwerksingenieur auf der Zeche Rheinpreussen trat der SPD im Jahr 1966 bei – ein Engagement, dass für ihn nur mit seinem evangelisch-christlichen Hintergrund denkbar gewesen sei, wie er in einem Zeitungsinterview einmal verriet.

Drei Jahre später wurde er erstmals in den Stadtrat gewählt und nahm bis 1978 sein Mandat wahr. Als profilierter Politiker der Moerser SPD arbeitete er im Vorstand des Moerser SPD-Ortsvereins mit und führte den SPD-Stadtverband von 1978 bis 1986. Er war „eine der prägendsten Figuren der SPD in diesen Jahren“, würdigt ihn der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Siegmund Ehrmann. Ab 1978 übernahm Hans-Helmut Eickschen dann den Vorsitz der Stadtwerke – eine Aufgabe, die er bis zu seiner Pensionierung 1995 ausübte.

Aus seinem persönlichen christlichen Verständnis heraus erwuchs dann sein Engagement für die Verständigung zwischen Christen und Juden. Im Mai 1987 begründete er die Gesellschaft für christliche-jüdischen Gesellschaft in Moers mit, nachdem das Mahnmal für die ermordeten Juden in Moers der Öffentlichkeit übergeben worden war.

Zwanzig Jahre prägte er als Geschäftsführer die Arbeit der Gesellschaft, war zwischenzeitlich Vorsitzender der 24 Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit in NRW und auch Vorstandsmitglied und Schatzmeister des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften im gesamten Bundesgebiet. Die stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann bezeichnete dieses Engagement bei der Verleihung des NRW-Verdienstordens an Eickschen im Jahr 2014 als
seine „Lebensaufgabe“.

Später war er noch im Grafschafter Museums- und Geschichtsverein aktiv und war Mitglied im Verein „Geschichte im Alten Landratsamt‘, der sich der Bewahrung der Erinnerungskultur mit Blick auf die NS-Zeit, den demokratische Neubeginn in Moers und die christlich-jüdische Geschichte verschrieben hat. Die Stadt Moers würdigte die Verdienste von Hans-Helmut Eickschen im Jahr 2023 mit der Verleihung des Ehrenrings der Stadt.

Der Trauer-Gottesdienst findet am Freitag, den 21.08., um 10 Uhr in der evangelischen Stadtkirche an der Klosterstraße statt. Die Beisetzung erfolgt anschließend um 11.30 Uhr auf dem Hauptfriedhof in Hülsdonk, Geldernsche Straße 7 a .